Klassenprojekte
Hier sind eine große Zahl von Projekte enthalten, die sowohl von einzelnen Klassen als auch von Gruppen von Klassen durchgeführt wurden.
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Die Gruppe ‚kuntu‘ aus Tübingen stimmte am Donnerstag, 25.02.2010, die Schülerinnen und Schüler mit Rhythmen und Geschichten aus Afrika auf die Beschäftigung mit dem Thema »Lärm« ein.
Warum ein Aktionstag gegen Lärm?
Lärm ist gesundheitsschädigend. Hyperaktives Verhalten, Gedächtnisbeeinträchtigung, Gewalt und nicht zuletzt Hör- und Kommunikationsstörungen können Folge von Dauerlärm sein. Mit dem Aktionstag wollen wir unsere Schüler besonders über das Thema Lärm und dessen Folgen aufklären und für bewußtes Zuhören sensibilisieren. Die Veranstaltung "kuntu" soll unsere Schüler auf spielerische Art und Weise "zuhören" und "Stille" bewußt erfahren lernen lassen.
Wer ist ‚kuntu‘?
Die Gruppe ‚kuntu‘ kommt aus Tübingen und besteht aus drei Mitgliedern: Hansjörg Ostermayer ist einer der wenigen hauptberuflichen Märchenerzähler Deutschlands. Die Tänzerin und Musikerin Mary Ann Fröhlich unterrichtet seit vielen Jahren afrikanischen Tanz, Tanzimprovisation und Percussion und veranstaltet “Tanz-Reisen” in den Senegal und nach Ghana. Chris Portele ist Musiker und Lehrer. Neben seinen Reisen nach Ghana, Guinea und Brasilien begleitet er als Percussionmusiker seit Jahren Tänzer und Tänzerinnen bei Workshops und Performances sowie bei Tanzimprovisationen.
Wir danken dem Förderverein der Jerg-Ratgeb-Realschule und der katholischen Gemeinde St. Martin für ihre freundliche Unterstützung.
(Gudrun Fischer und Helga Forster)




Fotos: Gabriel Holom, Gäubote
Bericht 1 von Rebecca N: Ich habe mit Kristin, Karolin, Christin, Markus und Alexander das Turnier geplant. Es war nicht sehr einfach, weil man viele Sachen beachten muss und wenn man eins nicht richtig geplant hat, alles schiefgehen kann. Es war harte Arbeit alles auf die Reihe zu bringen. Wir mussten viele „Überstunden" machen, damit wir das alles schaffen konnten. Ich hab mir mit Karolin die Moderration ausgedacht und vorgetragen. Ich war sehr aufgeregt falls ich mich verspreche, doch als ich vor den Zuschauern stand, ging alles ganz einfach. Ich fand den Anfang schwierig, weil man da noch sozusagen „das Eis brechen musste" doch nach dem Begrüßen lief alles gut. Wir haben auch die Gruppen eingeteilt. Ich hab eine Woche davor gedacht, dass alles schiefgeht, was schiefgehen kann. Doch als das Turnier endlich da war, ging alles gut. Wir hatten, obwohl es nicht so aussah, alles auf die Reihe gebracht.
Das einzige blöde an dem Turnier war, dass wir zuviel Zeit für die Fälle geplant haben und dann immer ewig, manchmal sogar 20 min Zeit hatten. Das war für die Zuschauer ein bisschen langweilig. Doch sonst lief alles gut. Das hätte ich nicht gedacht, weil wir bei der Planung immer noch ein paar Sachen zu besprechen hatten und manche Sachen auch auf einen anderen Tag verlegt haben. An dem Morgen hatte ich überhaupt keine Lust dazu, doch trotz all dem war es ein schöner gelungener Tag.
Bericht 2 von Josua Cornelius: Ich musste am Samstag den 20 Juni schon um 6.00 Uhr aufstehen. Nachdem ich so getrödelt hatte, musste ich den Weg zum Bus rennen. Das war um 7.24 Uhr. In Herrenberg angekommen ging ich erstmal zur Schule. Da ich zu früh da war musste ich warten, bis meine Klassenlehrerin Frau Sauter mit dem Schlüssel kam. Dennoch dauerte es eine Weile, bis der Rest da war. Dann kam der erste Schock für mich. Unser drittes Glied in der Gruppe wurde auf mysteriöse Weise krank. Also waren wir nur zu zweit. Zum Glück bekamen wir eine von den Neunern. Das war das Beste, was uns hätte passieren können. Wir versammelten uns in dem Musiksaal und es wurde erstmal eine Ansprache gehalten. Diese betraf den DRK, die anwesenden Siebener und die Lehrer. Dann wurden unsere Gruppen vorgestellt und die Schüler wurden unter den Gruppen aufgeteilt. Es wurde Zeit und wir gingen zu der zweiten (unseren ersten) Station: Verbrennung. Wir wussten nicht, was zu tun war, außer unter fließendes, kaltes Wasser halten. Aber trotzdem bekamen wir 12 Punkte. Die Station 3 war dann der Schock. Eine bleiche Person am Boden liegend. Wir haben die stabile Seitenlage angewandt. Auch für diese Station bekamen wir 12 von 16 möglichen Punkten. Die Station 4 entpuppte sich als ein Schnitt in die Pulsader am rechten Arm. Behandelt haben wir das mit a) abdrücken (das Blutgefäß zwischen Bi- und Trizeps) und b) Druckverband. Hier bekamen wir nur 10 Punkte. Warum weiß ich nicht. Dann die nächste Station. Hier bekamen wir es mit einer Gerhirnerschütterung zu tun. Ich hatte das Gefühl, alles falsch zum machen. Aber wir schnitten trotzdem wieder mit 12 Punkten ab. Danach mussten wir runter ins Klassenzimmer. Die Station 6 war ein bisschen anders. Hier kam der theoretische Teil dran und es gab 20 Punkte. Von den möglichen 20 Punkten haben wir 15 erreicht. Jetzt, da wir uns mental ausgepowert hatten, ging es zu Station 1. Das war meiner Ansicht nach der einfachste Fall. Reanimation. Ich hatte in den Tagen zuvor nur mit Reanimation zu tun. Wir bekamen 15 von 16 Punkten.
Dann die Siegerehrung... Wir wurden Widererwarten zweiter!!! Mit einer Punktzahl von 78 von 100. Während der Ehrung gab es einen Unfall. Ein Siebener fiel und stieß sich den Kopf an. Zum Glück waren wir und das DRK da. So konnten wir dem Jungen sofort helfen.
Naja. Dann war das Turnier beendet und wir konnten nach Hause gehen.
Bericht 3 von Sabrina Gründler: Treffpunkt war um 8.45 Uhr die Eingangshalle in der Aula der Jerg-Ratgeb-Realschule. Um ca. 9.00 Uhr wurden alle Leute (wir, die 8e, die 9b, das DRK, die Schüler und Lehrer der 7er) von Rebecca und Karolin begrüßt. Danach ging es los. Wir wurden in Dreiergruppen eingeteilt. Jede Gruppe hatte seinen eigenen Betreuer, der einen Plan hatte, wann wir wo sein mussten. Ich war mit Jan und Tim in einer Gruppe und ich fand, dass wir uns gut ergänzt haben.
Als erstes mussten wir eine bewusstlose Person in die stabile Seitenlage bringen! Die genaue Reihenfolge der Fälle weiß ich nicht mehr. Aber obwohl eigentlich keiner von uns den Kopfverband richtig konnte, fand ich, dass der Jan das ziemlich gut hingekriegt hat. Tim hat sich immer um den Notruf gekümmert oder dem Jan bei der Wundversorgung geholfen, während ich versucht habe den Patienten zu beruhigen. Ich fand es ein bisschen blöd, dass wir auf eine Frage immer nur „Ja", „Nein" und „Vielleicht" gekriegt haben. Ich kann mir schwer vorstellen, dass es wirklich so abläuft bei einer richtigen verletzten Person.
Bei dem Atemstillstand konnten wir ziemlich schnell handeln, da die Puppe unter der Decke ja ziemlich offensichtlich war.
Die Schnittwunde, die Verbrennung und den theoretischen Test haben wir auch gut gemeistert. Beim Test haben wir sogar am besten abgeschnitten!!
Ich fand wir waren ein wirklich gutes Team und ich würde mit den zweien sofort wieder zusammen arbeiten.
Immerhin haben wir den 3. Platz geschafft, was wir bei der Siegerehrung am Ende erfahren haben. Ganz lustig fand ich, dass zum Schluss nur noch 3 Mädchen-Preise übrig waren.
Ansonsten fand ich war das Turnier gut organisiert, wir hatten mehr als genug zum essen und ausreichend zu trinken da, sodass wir gut über den Vormittag gekommen sind.
Ich fand es auch wirklich prima von allen, dass wir alle so schnell mit dem Aufräumen fertig waren, so dass wir schnell in unser nun wirklich wohlverdientes Wochenende gehen konnten!











Schülerinnen und Schüler der JRRS Herrenberg besuchten am Mittwoch den 15.10.08 die Multivisionsshow des BUND in der alten Turnhalle Herrenberg. Hierbei ging es um das Thema „Klima und Energie“.
Unterricht einmal anders erleben. Alle 10er, 9er und die beiden 8. Klassen 8b und 8e durften am Mittwoch, den 15.10.08 gemeinsam mit ihren EWG- oder NWA- Lehrern die Multivisionsshow des Bund ansehen.
Ab 7.40 Uhr ging es dann auch los. In drei Gruppen aufgeteilt wurde die ca. 70-minütige Show besucht. Die Showeinführung wurde von einem Stadtvertreter vorgenommen.
Die eigentliche Show bestand aus einem beeindruckenden, lehrreichen und spannenden Film. Bei dem den meisten Schülerinnen und Schüler zum ersten Mal bewusst wurde, wie schlecht es gerade um unser Klima steht. Außerdem wurde klar, dass wir Menschen unmittelbare Verursacher von Naturkatastrophen wie Hurrikans und Tsunamis sind. Nach dem Film war für Interessierte auch noch genug Zeit, um Fragen zu stellen.
Über einen online-Klimarechner (http://www.bund.net) wurde uns gezeigt, welchen Einfluss Industrieanlagen, Flugverkehr, Individualreiseverkehr, wie auch unsere Ernährung auf unsere Umwelt haben können. Dabei wurde klar gemacht über wie wenig man als Schüler eigentlich nachdenkt wenn es um das Klima geht. Für einige kamen wirklich schockierende Ergebnisse heraus.
Am meisten erstaunt waren wir jedoch dann alle über den Handystromverbrauch. Schließlich hatten über 40 Besucher ihr Handy bei sich und niemand von ihnen wusste, dass bei ihrem Zuhause eingestecktem Ladegerät trotzdem Strom verbraucht wird auch wenn sie das Handy nicht eingesteckt haben.
Über erneuerbare Energien wie Sonnenkollektoren und Windräder wurde ebenso gesprochen und diskutiert. Sie gehören zu den sogenannten sauberen, alternativen oder erneuerbaren Energien und schaden demnach unserem Ökosystem nur wenig.
Ziel der Show war es, der jungen Generation aufzuzeigen, in welcher Situation wir uns bezogen auf unsere Umwelt gerade befinden und dass es wichtig ist, künftig in einem vernünftigen Umgang mit unserer Umwelt zu Leben. Als Folge sollten wir in Zukunft mehr Energien wie Sonne und Wind dort nutzen, wo sie auch vorhanden sind, und somit einen sinnvollen Beitrag bei der Energiegewinnung leisten können.
Durch Sponsoren wie die Sparkasse Herrenberg, die Stadt Herrenberg und die Energieagentur Böblingen war es möglich, allen Schülern, sowie interessierten Menschen diese Show kostenlos anzubieten. Ein dickes Dankeschön von Schülerseite geht an den JRS-Förderverein, der den Schülerinnen und Schülern den kostenlosen Eintritt in diese Show ermöglichte.

vordere Reihe sitzend (von links nach rechts):
Moritz Mahler, Sven Heiner, Tiziana Rampello, Naz Karim
2. Reihe:
Sonja Karl, Jana Fiedler, Patrick Sayer, Irini Kiriakidou, Thorsten Greule
3. Reihe:
Janna Bissinger, Hanna Willmann, Vanessa Bek, Victor Seiler, Leonie Sailer, Carolin Hafner, Simon Woehl, Alexander Kim, Isabella Rinaldi, Felix Eisenhart
4. Reihe:
Natalie Wegener, Jonas Gerstner, Micha Burichter, Alexander Wörner, Daniel Kienzle, Manuel Ziegler, Deniz Özcan, Johann Andrejtschik
Nicht auf dem Bild sind: Aline Rentschler, Luca Vona, Marius Wagner
(Isabella Rinaldi)





Gruppenbild der 10e vor dem Reichstag in Berlin
„Go, go, go!“
Berlin. Ein großes, hyper modernes Gebäude, Stahl und Beton, eine Staatslimousine, samt Eskorte, zahlreiche Polizeibeamte und die ägyptische Flagge. Fragen über Fragen waren den 29 Schülerinnen und Schülern der Notebookklasse der zehnten Klassenstufe ins Gesicht geschrieben. Wenig später erfuhren sie dann, dass es der ägyptische Staatspräsident Muhammad Husni Mubarak war, den sie durch das Stahlgitter beobachten konnten.
Abfahrt 4.47
Nach der Abfahrt mit der S-Bahn um 4.47 Uhr morgens in Richtung Stuttgarter Hauptbahnhof konnten sich die Schüler der Klasse 10e samt LehrerIn, Frau Barth und Herr Krafft, nach der anstrengenden Mathematik-Prüfung auf eine viel versprechende Abschlussfahrt nach Berlin freuen. Im Anschluss an einige Wortgefechte mit Zug-Passagieren, die sich auf die falschen Plätze gesetzt hatten, und nach einigen Stunden Fahrt im ICE konnten die Zehntklässler um zirka 11.30 Uhr das erste Mal Berliner Luft schnuppern.
Berlin 1
Um in die Jugendherberge „Gäste-Etage“ in der Osloer Straße zu gelangen, stand den SchülerInnenn ein Zwei-Kilometer-Fußmarsch mit den Koffern bevor, um dann endlich in den fünften Stock der ehemaligen Maschinenfabrik einziehen zu können. Als das Gepäck in den Zimmern abgestellt war, erkundete die Klasse erstmals die Bundeshauptstadt, wobei sie entlang der Buslinie 100 viele Sehenswürdigkeiten zu sehen bekam, z.B. die „Siegessäule“, das „Schloss Bellevue“ oder den „Reichstag“. Ein Fußmarsch bei schönem Wetter führte die 10 e am „Regierungsviertel“, dem „Brandenburger Tor“ und dem weltberühmten „Hotel Adlon“ vorbei. Zurück in der Jugendherberge standen Spaghetti mit Tomatensoße auf dem Kochplan; um die Beschaffung der Zutaten hatte sich Michelle Maly, Schülerin der Klasse, gekümmert. Koch- und Service-Dienstleistungen wurden professionell und geschlechtsneutral absolviert, sodass genügend Zeit und Laune blieben, um die „kleinen“ Koffer bzw. Taschen zu packen; schließlich galt es, den zweitägigen Ausflug ins „Tropical Island“ vorzubereiten. Eine Bade-, Erlebnis- und Wellness-Landschaft, die unter dem Dach einer zunächst geplanten Luftschiffwerft für den „Cargo-Lifter“ entstanden ist …
Tropical Island
Früh aufstehen und „go, go, go…!“ Es galt, die U-Bahn, dann die S-Bahn und schließlich den Bus zum 60 km südlich von Berlin gelegenen „Tropical Island“ nicht zu verpassen. In „Europas größter tropischer Urlaubswelt“ angekommen, wurden die langen Jeans und das Sweatshirt gegen Bikini und Badehose eingetauscht. Mehrere Stunden Freizeit standen nun auf dem Programm. Bei 28°C bis 31°C Wassertemperatur und einer Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 Prozent wurden die Wasserrutschen und der angelegte Regenwald mit seinen rund 50.000 Bäumen, Büschen und Unterholz getestet. Das Tropenhaus erwies sich im Nu als „Volltreffer“. Auf ein Treff mit den Lehrern und der gesamten Klasse folgten wieder etliche Stunden „Freizeit“. Schülerinnen und Schüler als UrlauberInnen entweder am Wasserfall der Bali-Lagune oder während der Gala-Show am Sandstrand der Südsee. Kurz vor drei Uhr nachts wurden die Gespräche untereinander und die Unterhaltungen mit den Lehrern im Whirlpool weniger. Die Gruppe zog sich in die als Camp angelegten Zelte zurück; die besonders Mutigen suchten den Schlaf in einem Matratzenlager, das in einem der Tropenhäuser vorbereitet war.
Das Frühstücksbüfett am nächsten Morgen lockte mit einem reichlichen Angebot. Die Palette reichte vom frischen Obstsalat, über Brötchen, Joghurt, Früchtequark, verschiedenen Wurst- und Käsesorten bis zum Müsli. Dermaßen gestärkt traten die SchülerInnen die Rückreise nach Berlin an. Anlaufstelle „Gäste-Etage“.
Berlin 2
Mittags besuchten wir gemeinsam das „Mauermuseum am Checkpoint Charlie“ und hatten im Anschluss wiederum ausreichend Zeit, um in Gruppen entweder im „KaDeWe“ (Kaufhaus des Westens) – wer das nötige Kleingeld besaß – und im „HardRock Cafe“ shoppen zu gehen oder kulturelle Zentren, wie das „Kunstmuseum“ oder die „Philharmonie“ zu besuchen. Im Anschluss bekam die Klasse eine Führung rund ums Brandenburger Tor, die im Plenarsaal des Reichstags weiterging und schließlich in der Kuppel endete. (Die Führung im Reichstag wurde vom JRS-Förderverein großzügig gesponsert – hierfür nochmals vielen Dank!)
Abends wurde aufgrund der noch vorhandenen Mengen an Spaghetti und Tomatensoße nochmals gekocht und das Programm für den darauf folgenden, den letzten Tag der Abschlussfahrt besprochen…
Der zweite Teil des nächsten Tages ging dann wieder etwas hektischer vonstatten. Während einzelne Schülergruppen vormittags das „Olympiastadion“, den „Wannsee“, das „Schloss Sanssouci“, den „Zoologischen Garten“ oder das „Holocaust Mahnmal“ besichtigten, galt nachmittags wieder die Parole: „Go, go, go – nur nicht die U-Bahnen zum Hauptbahnhof verpassen!“
Herrenberg, Ankunft 23Uhr58

Auch dieses Jahr wieder machten sich Anfang Juli 46 Schülerinnen und Schüler der neunten Klassenstufe der Jerg-Ratgeb-Realschule Herrenberg auf nach Midsomer Norton und Bath in England. Begleitet wurden die Schüler/innen von Frau Kible, Herrn Krüger und Herrn Grünler. Die Lehrkräfte sowie auch die Schüler/innen waren in Gastfamilien in der Umgebung von Bath untergebracht. Die fünf Tage in England waren ausgefüllt von einem abwechslungsreichen und interessanten Programm.
Nach der langen Anreise im Bus machten die Schülerinnen und Schüler einen „kleinen“ Abstecher in die Metropole London zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten dort: Trafalgar Square, Big Ben, Houses of Parliament, Piccadilly Circus und Buckingham Palace. Die Zeit reichte sogar für einen Spaziergang von der St. Paul’s Cathedral über die Millenium Bridge, vorbei am Globe Theatre, am Ufer der Themse entlang und zurück über die Tower Bridge zum Tower.
In den folgenden Tagen besuchte die Gruppe von der JRS das Technikmuseum in Bristol, die Tropfsteinhöhle von Wookey Hole, die imposante Kathedrale von Wells, die Hauptstadt von Wales, Cardiff, und ein stillgelegtes Kohlebergwerk in der Nähe von Blaenafon (Wales). Den letzten Tag verbrachten die Schülerinnen und Schüler mit ihren Betreuern im malerischen Städtchen Bath, das von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Nach dem Besuch der römischen Bäder, einem Rundgang durch die Innenstadt und ausreichend Zeit fürs ‚Shoppen’ gab es noch zum Abschluss einen Kinobesuch, natürlich mit einem Film in englischer Sprache.

Wir, die Klasse 8e, machen dieses Jahr, wie jede Klasse im 8. Schuljahr, ein soziales Projekt. Wir haben uns mit deutlicher Mehrheit für den Schulsanitätsdienst (kurz SSD) entschieden. Im vorherigen Jahr machte ihn die damalige Klasse 8b und später die 8e.
Das Projekt wird von Frau Will und unserer Klassenlehrerin Frau Kible geleitet. Was wir zur ersten Hilfe wissen müssen, wurde uns von Herrn Ormos, der beim DRK ehrenamtlich arbeitet, im sogenannten EH-Kurs beigebracht. Die EH-Kurse waren an zwei Samstagen für jeweils zwei Klassenhälften (9.10., 16.10, 7.11., 14.11.) und waren jeweils ca. 8 Stunden lang.
Wir haben die Klasse im Unterricht in verschiedene Gruppen für verschiedene Arbeiten eingeteilt. Es gibt folgende Gruppen: Presseteam, Planungsteam, Logoteam, Trainingsteam und die RUD-Gruppe (RUD=Realistische Unfalldarstellung).
Das Presseteam schreibt Berichte, kümmert sich um den Internetauftritt auf der Seite der Jerg-Ratgeb Realschule und sorgt dafür, dass ein bisschen Geld zusammenkommt. Einen guten Geldzuschuss bekommen wir vom Förderverein, über diesen freuen wir uns sehr und möchten uns an dieser Stelle bedanken.
Das Logoteam erstellt ein Logo für unsere SSD T-Shirts und entwirft Plakate sowie einen Bilderrahmen mit Bildern der Schüler unserer Klasse für den Sanitätsraum.
Das Planungsteam kümmert sich darum, dass im Sanitätsraum immer genügend Sachen da sind, es plant auch alles, zum Beispiel erstellen sie die Einsatzpläne.
Das Trainingsteam bereitet Tests und Übungsstunden für die Klasse vor.
Das RUD-Team stellt Unfälle dar, an denen man dann sein Wissen über die Erste Hilfe testen kann.
Am Samstag, dem 28.11, hatten wir eine große SSD-Übung in unserer Schule, unser RUD Team und die Klasse, die vor uns den Schulsanitätsdienst gemacht hat, haben verschiedene Unfälle dargestellt, an denen wir unser Wissen über die Erste Hilfe testen konnten.
(Marc Beekmans, 8e)

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Das Mäuseprojekt:
Alles beginnt mit dem Ausruf einer Schülerin im ITG Unterricht einer 5.Klasse: "Herr Lehrer meine Maus funktioniert nicht, sie macht einfach nicht das was sie soll. Wir brauchen dringend neue Mäuse." Die Voraussetzung für ein Projekt war damit gegeben.
Bei diesem Hinweis sollte es nicht bleiben. In einem günstigen Moment trafen sich die richtigen Leute am richtigen Ort: Die Schülerin und der Chef des Fördervereins. Sie wartet im Schulhaus auf ihren Nachsitztermin, er ist auf dem Weg in die Gesamtlehrerkonferenz. Die Schülerin fackelt nicht lange, schildert das "Mäuseproblem" und Hr. Stocker sichert die Unterstützung des Fördervereins zu. So einfach geht das.
Diese Schilderung ist zugegeben etwas verkürzt, doch sie gibt den Kern der Sache ehrlich wieder: Im Grunde war das Ganze eine Schülerinitiative, auch wenn der eigentliche Förderantrag von einem Lehrer gestellt wurde.
Seit heute haben wir in unserem Computerraum nun neue Mäuse die für alle Beteiligten Vorteile mit sich bringen. Möglich gemacht hat das der Förderverein, der die Gelder für 30 neue optische Mäuse bereitgestellt hat.
Dadurch profitieren:
Die SchülerInnen: Sie können nun mit Mäusen arbeiten, die nicht streiken.
Der Lehrer: Der Wartungsaufwand ist geringer und ständige Klagen seitens der Schüler entfallen.
Bitte behandelt die neuen Mäuse mit Sorgfalt, damit sie ein hohes Alter erreichen können und auch den Klassen die nach euch kommen noch gute Dienste erweisen.
(Matthias Grünler)