Klassenprojekte
Hier sind eine große Zahl von Projekte enthalten, die sowohl von einzelnen Klassen als auch von Gruppen von Klassen durchgeführt wurden.
im Juli 2013
betreuende Lehrerin: Jutta Wiemann
Am Ende des Schuljahres 2012-13 führte die Sportklasse 5c in Kooperation mit der Tennisschule Mancarella beim TC Herrenberg ein Tennisprojekt durch.
Nachdem alle Schülerinnen und Schüler mit Schlägern und Bällen ausgerüstet waren, wurden wir von unseren Trainern Dino, Fabio, Freddy und Adrian in die „Geheimnisse“ des Tennissports eingeführt: Schlägerhaltung, Ballgewöhnung, Vorhand, Rückhand, Aufschlag, Einzel, Doppel, Punkte zählen … und dann war da auch noch das Netz im Weg! Das hörte sich alles so schwierig an!!! Aber mit Geduld, Ausdauer und den unterstützenden und aufmunternden Worten unseres grandiosen Trainerteams haben wir alle Hürden geschafft und waren innerhalb kürzester Zeit soweit spielfähig, um unser erstes Turnier ins Auge zu fassen. Beim Turnier „Jeder gegen Jeden“ lieferten wir uns an unserem letzten Projekttag zum Teil heiß umkämpfte Matches, bis die Sieger und Siegerinnen feststanden.
Alle Teilnehmer/innen waren mit großer Begeisterung dabei. Selbst bei großer Hitze und „Hitzefrei" ließ sich niemand abhalten, zum Tennistraining zu gehen. Der Einsatz wurde dann auch belohnt: Die Beregnungsanlage sorgte für eine ausgiebige Dusche und Abkühlung nach der „Hitzeschlacht".
Fazit: Eine tolle Sache, die wir auch für die künftigen Sportklassen auf jeden Fall weiterempfehlen können.
Und ein Dankeschön an die Tennisschule Mancarella, die dieses Projekt möglich gemacht hat.
Und: Herzlichen Dank an den Förderverein, der uns bei diesem Projekt finanziell unterstützte.
Liebe Grüße von den Mädchen und Jungs der Klasse 5c
(Klasse 5c)
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für Klassen 8 und 9
im Juli 2013
betreuende Lehrerin: Ilona Will
Dank der großzügigen Unterstützung des Fördervereins konnten wir in der außerunterrichtlichen Schulwoche für die Klassen 8 und 9 Unmögliches möglich machen: 4 Theaterworkshops à 3 Stunden mit einer jungen und sehr engagierten Theaterpädagogin zum Thema Judenverfolgung im Dritten Reich.
Vorausgegangen war die intensive Arbeit mit drei Protokollen jüdischer Kinder, die den Holocaust überlebten und ihre ganz eigene persönliche schicksalshafte Geschichte schilderten.
Nach einem Warm-up, stieg Frau Bettina Frank in die Auseinandersetzung mit dem Thema ein und die Schüler konnten am eigenen Leib in heutigen Situationen erfahren, was es bedeutet, seinen Status zu verlieren oder mit Machtausübung konfrontiert zu sein.
Anna Selent (9d) schreibt folgendes dazu: "Der Nachmittag mit der Theaterpädagogin war sehr interessant, sie hat uns mit Freude gezeigt, in eine andere Rolle zu schlüpfen und auf der Bühne ernst zu bleiben. Wir haben viel über den Status der Leute gelernt – zur Zeit des Dritten Reiches wie auch in unserer heutigen Gesellschaft haben manche Menschen einen hohen Status und andere einen niedrigen, doch das kann sich erstaunlicherweise auch sehr schnell ändern. Wir haben auch viel über Macht gelernt – man mag es kaum glauben, aber es gibt immer jemanden, der Macht über eine andere Person hat."
Einzelne Schülerstimmen aus der 9d in der Feedbackrunde:
„Mir hat der Tag sehr viel Spaß gemacht und ich habe wirklich viel gelernt."
„Frau Frank hat es mit ihrer super motivierenden Art geschafft, dass wir uns alle getraut haben, verschiedene Rollen zu übernehmen und miteinander zu spielen. Gut war es auch, die Ergebnisse der anderen Gruppen sehen zu können, denn jede Gruppe hatte ihre ganz eigenen Ideen."
„Ich habe vorher noch nie über den Status eines Menschen nachgedacht. Die Rassengesetze der Nazis konnten diesen von einem auf den anderen Tag verändern. Dass es auch bei uns im alltäglichen Leben einen hohen und niedrigen Status gibt, hat uns Frau Frank sehr gut gezeigt."
(Ilona Will und die Klasse 9d)
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Theaterpädagogin Bettina Frank
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Nürnberger Rassengesetze, die im Spiel umgesetzt werden |
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Einer Autoritätsperson wird Gehorsam verweigert
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Einer Autoritätsperson wird Gerhorsam verweigert |
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Macht wird ausgeübt |
Abschlussrunde mit Auszügen aus den Protokollen![]() |
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vom 14.07.2013 - 19.07.2013
betreuende Lehrerin: Doris Schwarz
Die Schüler berichten:
Montag: Tagesklettersteigkurs
Wir sind am Montagmorgen um 9.15 Uhr losgelaufen um zum Klettersteig zu kommen. Dort angekommen haben wir als erstes von den Bergführern die Ausrüstung bekommen und sie angezogen. Dabei erklärten sie uns was wir machen müssen. Wir teilten uns in zwei Gruppen auf und gingen jeweils mit einem Betreuer zu einer steinigen Kletterwand. Als wir mit der Einführung fertig waren fuhren wir mit dem Bus zur Kanzelwandbahn und fuhren anschließend mit der Gondel den Berg hoch. Dort liefen wir noch ein Stück zu der Kanzelwand die ca. 2000 Meter hoch ist. Wir machten uns bereit um auf den Berg zu klettern. Wir brauchten eine Stunde um auf den Gipfel zu klettern. Danach liefen wir wieder runter, kauften noch ein paar Souvenirs und fuhren mit der Gondel runter das war ein anstrengender aber auch ein schöner Tag. Ab dem Zeitpunkt war unsere Höhenangst weg. Wir empfehlen es jedem weiter, da es ein Einzigartiges Erlebnis ist. Vielen Dank das wir es machen durften.
Dienstag: Breitachklamm
Am Dienstag den 16.07.2013 waren wir mit unserer Klasse dort. Es war sehr spannend und schön, weil es ein einmaliges Ereignis war. Wir sind ca. eine Stunde hin und eine Stunde zurück gelaufen. Das Laufen war nicht anstrengend, weil es schön anzusehen war. Mir stellte sich die Frage ob wirklich alles natürlich war oder ob da künstlich nachgeholfen wurde. Tatsächlich war alles natürlich. Nachdem wir dann die Stunde zurück gelaufen sind waren wir noch im Freibad mit der Hälfte der Klasse. Die andere Hälfte baute eine Seilbahn. Das hat sicherlich auch Spaß gemacht.:) …
Einige von uns sind am Dienstagnachmittag zusammen mit Hr. Schubert zu einem kleinen Fluss gegangen und haben eine Seilbahn gebaut. Das hat gut geklappt, da Hr. Schubert Seile und was wir alles gebraucht haben mitgebracht hat. Als erstes mussten wir uns eine geeignete Stelle suchen. Dort haben wir dann an einem Baum das Seil fest gemacht. Dann sind wir mit dem Seil über den Fluss gelaufen und haben es an einem anderen Baum befestigt und gespannt. Hr. Schubert hat dann noch Rollen an das Seil gemacht, da wir es vergessen haben. Das war schwer! Wir haben uns einen Klettergurt angezogen und sind gefahren. Es war total toll, aber am Anfang mussten wir noch Probefahrten machen um abzumessen wann das Seil stoppen muss, mit dem wir angebunden waren, damit wir nicht in die Büsche rauschten. Es hat richtig Spaß gemacht und am Ende mussten wir alles wieder abbauen. Im Großen und Ganzen war das ein toller und erfolgreicher Tag.
Mittwoch: Mountainbike und Canyoning
Wir hatten am Mittwoch viel Spaß mit Mountainbiken. Zuerst sind wir ein wenig gefahren bis wir endlich an dem Bikepark waren. Dort haben wir Bremsen, Sliden, Vorderrad fahren, Hinterrad fahren, Balance geübt. Dann haben wir bisschen just for Fun im Bike park fahren dürfen. Danach hatten wir eigentlich gehofft, dass wir eine richtige MTB- Tour machen und nicht nur im Bikepark fahren.
Um 11Uhr waren wir dann fertig und wer wollte konnte noch einen längeren Weg nach Hause nehmen, wer nicht wollte, konnte direkt in den Bike Shop zurückfahren .
Danach haben wir noch alle gemeinsam ein Eis verspeist.
Das Canyoning war sehr lustig, am Anfang sind wir zu einem Lager gegangen und haben uns Neoprenanzüge angezogen. Dann sind wir in ein Taxi gestiegen und sind zu einem Wäldchen gefahren wo wir leider noch 15 min zum Flussanfang laufen mussten. Das Laufen hat sich gelohnt. Zusammen mit zwei Bergführern haben wir die Starzlachklamm durchwandert, gerutscht, geklettert, durchschwommen, von Felsen ins Wasser gesprungen und abschließend über 15-20m eine Steinrutsche hinuntergerutscht. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht und die Bergführer dort waren sehr nett zu uns und haben uns die Angst genommen.
Donnerstag: Wanderung/Sommerrodelbahn
Es war anfangs sehr schwer in der prallen Sonne den steilen Berg hoch zu wandern. Immerhin am Gipfel angekommen. Frau Schwarz hat uns ein Eis spendiert (LECKAA). Es war ein wunderschöner Ausblick auf das Tal. Später haben wir uns alle total auf die Rodelbahn gefreut. Wir durften 4 Runden fahren, zu zweit oder alleine
!!!!
Am Freitag hieß es packen, putzen, frühstücken und heimfahren nach einer Woche Sonnenschein und vielen neuen Erfahrungen und Erlebnissen.
Wir danken ganz herzlichen dem Förderverein der JRS für die finanzielle Unterstützung unseres Schullandheims!
(Doris Schwarz und die Klasse 7a)
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am 17.07.2013
betreuende Lehrkräfte: Franziska Busl und Susanne Maier-Haag
Die Klasse befasste sich im Musikunterricht ausführlich mit dem Thema "Darstellung von Tieren in der Musik" und das zweite Werk des Programms, den Karneval der Tiere, kannte sie vor dem Konzert "in und auswendig".
Endlich war es dann soweit: Gemeinsam fuhr die Klasse mit ihrer Klassenlehrerin Frau Maier-Haag und mit ihrer Musiklehrerin Frau Busl per S-und U-Bahn nach Stuttgart zur Liederhalle. Um halb sieben hatte sich dann jeder auf seiner komfortablen Sitzgelegenheit zurechtgerutscht, das Licht ging aus, die Musiker und der Gastdirigent des Orchesters, Michael Sanderling, traten auf.
Aber halt, da stand doch noch ein Herr und eine Dame vor dem Podium: Malte Arkona, wie angekündigt, und, als Überraschung, seine charmante Kollegin Kerstin Gebel. Sie stimmten uns auf das erste Stück mit seinen eingängigen brasilianischen Melodien und Rhythmen ein. Die nun folgende spannungsvolle Darbietung des Orchesters ließ auch die jungen Hörer aufhorchen und still sitzen.
Die einzelnen Sätze des "Karnevals" umrahmte Malte Arkona mit der Erzählung von Loriot. Seine pointierte Vortragsweise und die überaus differenzierte Interpretation des Orchesters ließen das Stück von Saint-Saens zu einem Gang von Ohrenschmauß zu Ohrenschmauß werden, sodass einer der jungen Hörer beim Verlassen des Saals meinte: "Das war das beste, was meine Ohren je erlebt haben".
Die Klasse 5A und ihre Lehrerinnen bedanken sich beim Förderverein der JRS für die finanzielle Bezuschussung des Konzertbesuchs.
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vom 02.05.2013 - 03.05.2013
betreuender Lehrer: Erich Birkhofer
Am 2. Mai ging es dann los. Die Fahrt war in Ordnung. Manche wollten schlafen und manche dagegen haben einfach nur „gechillt“ und Musik gehört. Irgendwann kamen wir dann an unserer Herberge an. Dort durften wir unser Gepäck ausladen und sie in eine Herbergen-Disko ablegen.
Netterweise hatte der Busfahrer Zeit uns nach Immenstaad zu fahren, wo wir dann einen Klettergarten besuchten. Das Klettern machte vielen Spaß, aber manche verzichteten lieber darauf. In der Zeit, wo wir warteten, freundete sich Benedict mit der Schaukel an. Manche spielten Schlafmütze und darunter wurden dann auch welche „gefoltert“.Zuerst wurden wir eingeschult und uns wurden die Sicherheitsregeln erklärt. Dann ging es in kleinen 3er und 4er Gruppen los. Während dem Klettern gab es lustige Momente, wie zum Beispiel Frau Krämer beim Balancieren gefallen ist. Doch zum Glück war sie abgesichert und wir hatten etwas zum Lachen. Am Ende hat man gemerkt, dass man durch Teamwork mehr Vertrauen zueinander bekommt. Die Zeit verging leider schnell und wir mussten mit einem Linienbus zurück zur Herberge fahren. Also hieß es für uns bis zur Bushaltestelle zu laufen.

Als wir dann in der Juhe waren, bekamen wir unsere Schlüssel für unsere Zimmer und Bettwäsche. Alle sollten ihre Bettwäsche überziehen und dann gab es auch schon das Abendessen. Nach dem Abendessen verzogen sich manche in ihre Zimmer oder nach draußen. Damit wir noch was von Überlingen und dem Bodensee sehen, gingen wir gegen Abend ein bisschen in die Stadt und holten uns ein Eis und liefen in der Stadt rum. Leider fing es dann an zu regnen und wir mussten schnell wieder in die Herberge. Manche wollten schlafen und manche dagegen wollten noch im Gesellschaftsraum noch Schlafmütze spielen und einfach „chillen“.
Am nächsten Tag ging es dann nach dem Frühstück wieder los. Wir liefen zur Fähre und anschließend fuhren wir mit dem Bus nach Konstanz, wo wir dann eine kleine historische Stadtführung hatten. Uns wurden Feuergassen, die Imperia und eine Kathedrale gezeigt. Als wir dann fertig waren, durften wir alleine in der Stadt rumlaufen und shoppen. Aber leider nicht so lange. Wir mussten wieder mit dem Bus zur Fähre und zurück zur Herberge. Wir packten unsere Sachen wieder und mussten schon nach Hause.
Es war zwar kurz aber es hat uns allen am Ende doch gefallen. Und jetzt geht jeder von uns seinen eigenen Weg, jedoch bleiben wir alte Klassenkameraden und freuen uns schon auf ein Klassentreffen.

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im Juli 2013
betreuende Lehrerin: Carolin Aichele
Verhütung up to date – endlich ein Thema, das für die Schüler richtig lebensnah ist.
Um das Thema Geschlechtserziehung im Fach Biologie in der 8. Klasse abzurunden, besuchte in der alternativen Schulwoche eine Ärztin von profamilia, die Schüler der Klasse 8d. Die Schüler lernten verschiedene Verhütungsmittel kennen und sprachen über Sexualität, Liebe und Verantwortung. Darüber hinaus hörten die Schüler gespannt zu, was ein Experte alles über dieses Thema zu berichten hatte. In einer sehr angenehmen Atmosphäre konnten die Schüler alle Fragen stellen, die sie brennend interessierten, um eine fachliche Antwort zu bekommen.
(Carolin Aichele)

vom 24.04.2013 - 26.04.2013
betreuende Lehrerin: Gerlinde Kienzle

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betreuende Lehrerin: Susanne Schick
Unser Praktikum im Tennental
Wir, die Klasse 8c der Jerg-Ratgeb-Realschule, hatten die tolle Möglichkeit, ein Praktikum im Tennental in Deckenpfronn zu absolvieren. In drei Gruppen aufgeteilt bekamen wir eine Woche lang interessante Einblicke in den Alltag der Betreuer und Betreuten. Jeder von uns konnte in einer Werkstatt seiner Wahl arbeiten. Ob in der Bäckerei, der Landwirtschaft, der Astholzwerkstatt, der Metall- oder Kupferwerkstatt, der Schreinerei oder auch in der Einmachküche: Jeder von uns lernte den Umgang mit behinderten Menschen und stärkte hierbei die eigene soziale Kompetenz.
Das Praktikum im Tennental wird uns immer als eine tolle Erfahrung in Erinnerung bleiben und wir danken all denen, die uns das ermöglicht haben.
(Klasse 8c)
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