Klassenprojekte

Hier sind eine große Zahl von Projekte enthalten, die sowohl von einzelnen Klassen als auch von Gruppen von Klassen durchgeführt wurden.

WVR-Projekt der jeweiligen Klasse 7c

 

Das Projekt wird seit einigen Jahren von der jeweiligen Klasse 7c betreut.

Es ging im Frühjahr 2003 los mit einer Eltern - Schüler - Lehrer - Aktion, d.h. erstes Urbarmachen des riesigen Gartens, Zaun und Tor setzen, Gartenhäuschen ab - und aufbauen und anhängerweise "wohlriechenden" Naturdung unterzuheben. Vom Tennental wurden die Pflänzchen gekauft, der große Renner waren Salat, Kohlrabi und Tomaten - garantiert ökologisch und in Anbetracht der Klassenzimmernähe auch mit Grundkenntnissen in den jeweiligen Schulfächern versehen.

Im Jahr 2005 wurde dann die Kompostierung in Angriff genommen. Zusätzlich wurde auch Häkselmaterial zur Schneckenabwehr und zur Einteilung der Beete organisiert. Die dritte Verbesserung in dem Jahr war die Tomatenbewässerung. Mit Spezialschlauch (mit Löchle), den entsprechenden Verschlüssen und Anschlüssen konnte dann in eine vielversprechende Gartenzukunft geschaut werden. Es wurden in dem Jahr u.a. mehr als 300 Salate und 150 Kohlrabis eingepflanzt.

Selbstverständlich wird auch jeweils während der Ferien von Schülern und auch von Lehrern der Garten entsprechend gepflegt.

Die Ware wird dann u.a. an interessierte Lokale verkauft.

Der Förderverein hat dieses Projekt bereits mehrfach mit entsprechenden finanziellen Zuschüssen unterstützt.





WVR-Projekt der Klasse 9e des Jahrganges 2003/2004

 

betreuende Lehrerin: Gerlinde Kienzle




Die Klasse 9e des Schuljahres 2003/2004 hat im Rahmen eines WVR-Projektes eine ökologische Gewässeruntersuchung des Aischbachs unter Berücksichtigung historischer und siedlungsgeographischer Gesichtspunkte durchgeführt. Das Projekt wurde wissenschaftlich begleitet von Dr. W. Kienzle, PH Ludwigsburg. Der Förderverein hat das Projekt mit einem finanziellen Zuschuss unterstützt.

Entwicklung und Erstellung einer englischsprachigen Fotostory und deren Präsentation in einem Rollenspiel.

Projekt der Klasse 7c des Jahrganges 2005/2006

betreuender Lehrer: Jochen Kubin



Klasse:
Das Projektorientierte Arbeiten wurde in der Klasse 7c der Jerg–Ratgeb–Realschule Herrenberg durchgeführt. Die Klasse 7c des Jahrgangs 2005/2006 besteht aus 28 Schülerinnen und Schülern.

Zielsetzung:
Methodenkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler
• dokumentieren Sachverhalte mit Präsentationsmedien (Plakate) und präsentieren durch mündlichen Vortrag und Rollenspiel.

Soziale Kompetenz
Die Schülerinnen und Schüler
• bilden durch das Arbeiten in Gruppen ihre Teamfähigkeit weiter aus.

Sachkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler
• erweitern ihre kommunikativen Fähigkeiten.
• verfassen und gestalten durch die Ausstattung der Fotos mit Dialogen, auf spielerische und kreative Weise Texte.
• verbessern durch die Auseinandersetzung mit fremdem Vokabular ihre Wortschatzarbeit.

Personale Kompetenz
Die Schülerinnen und Schüler
• haben durch das Arbeiten in Kleingruppen die Möglichkeit, sich unbefangen, ohne Scheu und ständige Kontrolle durch den Lehrer, auf Englisch zu äußern.
• üben ihre Präsentation in der Gruppe, wodurch sie Sicherheit und Selbstvertrauen gewinnen um bei der späteren Aufführung vor der Klasse unbefangener sprechen zu können.


Inhaltliche Struktur:
Das Thema „Entwicklung und Erstellung einer englischsprachigen Fotostory und deren Präsentation in einem Rollenspiel“ ist folgendermaßen strukturiert:
Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten in Kleingruppen eine Fotostory, bei der sie den Titel und den Inhalt selbst wählen. Sie erhalten jedoch eine Vorgabe: Das Schulbuch der siebten Klasse befasst sich auf unterschiedliche Weise mit dem Thema ‚heroes“ – Helden. In diesem Rahmen sollten sich auch die thematischen Vorstellungen der Schüler bewegen. Es geht hierbei nicht primär um „superheroes“ sondern um „everyday heroes“ – Helden des Alltags. Die Schüler stellen (Alltags-) Szenen nach und fotografieren diese. Nachdem die Fotos entwickelt sind, versehen sie die Bilder mit englischen Dialogen in Sprechblasen. Die Präsentation der Fotostories erfolgt in Plakatform. Die dokumentierten Szenen werden eingeübt und anschließend als Rollenspiel vor der Klasse aufgeführt. Anhand eines von mir erstellten Feedback-Bogens und Feedback-Karten, findet die gemeinsame Bewertung, sowohl der Fotostories, als auch der Rollenspiele, statt. Den Abschluss bildet eine Reflexion anhand eines Evaluations-Bogens über das gesamte Projektorientierte Arbeiten.

Der Förderverein hat dieses Projekt mit einem finanziellen Zuschuss unterstützt.

(Jochen Kubin)
WVR-Projekt der Klasse 7d des Jahrganges 2005/2006

 

betreuende Lehrerin: Susanne Maier-Haag



Bei dem „Mittagstischangebot“ handelt es sich um das WVR Projekt der Klasse 7d des Jahrgangs 2005/2006.

WVR ist ein themenorientiertes Projekt des neuen Bildungsplans und fördert die Begegnung der Schülerinnen und Schüler mit realen Situationen, um Arbeitswelt und Bildung miteinander zu verbinden.

Die Klasse hat die Projektidee „Mittagstisch“ als gemeinsamen Themenschwerpunkt festgelegt, nachdem sie sich mit verschiedenen weiteren Projekten befasst hatte. In Kleingruppen wurden dann jeweils unterschiedliche Essensangebote vorbereitet, eigenverantwortlich geplant und verkauft.

Folgende leckere und appetitlich dargebotene Speisen wurden bisher verkauft:
• Waffeln mit Puderzucker, Apfelmus und Nutella
• Baguette mit Schinken, Käse, Salat und Tomaten
• Pizza
• Türkische Spezialitäten: Lamacun
• Süßes Gebäck: Muffins, Schneckennudeln

Das „Mittagstischangebot“ wird von den Klassen und dem Kollegium der Jerg-Ratgeb-Realschule gut angenommen.

Die Klasse hat an der Schule Umfragen zum Projekt durchgeführt, um die Wünsche der Klassen mit aufzunehmen und das Angebot noch besser auf die Interessen abzustimmen.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse lernen hierbei in hohem Maße Teamwork, denn ohne Teamwork funktioniert WVR nicht. Verantwortung zu übernehmen, Aufgaben zu verteilen und sich gegenseitig zu unterstützen, ist für alle Beteiligten wichtig. Selbstverständlich müssen auch anstehende Probleme aufgearbeitet werden und Konflikte innerhalb der Gruppen besprochen werden. Ein großer Teil der Lernerfahrungen ergibt sich auch vom Einkauf über Herstellung bis Verkauf und Kalkulation der Preise. So spielen Werbung, Ideen vorstellen und umsetzen eine große Rolle. Das Projekt ist für alle Beteiligten insgesamt sehr positiv und die Klasse hat schon einen hohen Betrag erwirtschaftet (ca. 400€).

Mit dem Gewinn des Projekts werden Aktivitäten des Schullandheimaufenthaltes finanziert. Der Förderverein hat das Projekt mit 220€ unterstützt.


(Susanne Maier-Haag)





Soziales Engagement im Tennental

 

- SE-Projekt der Klasse 8e des Jahrganges 2005/2006 -

 

- Betreuende Lehrer: Karlheinz Bethke und Ilona Will -



Die Schülerinnen und Schüler der Klasse werden jeweils eine Woche lang betreute Menschen begleiten und - so gut sie es können - betreuen. Pro Woche werden immer 10 Schülerinnen und Schüler ins Tennental nach Deckenpfronn fahren und dort wertvolle Erfahrungen machen. Arbeitsbeginn ist 8:30 Uhr, der Arbeitstag endet um 17:45 Uhr. So braucht die Klasse 3 Schulwochen um den praktischen Teil des Projektes durchzüfhren. Es beginnt am 20. Februar und endet - mit einer Woche Unterbrechung wegen der Faschingsferien - am 17.März. Schülerinnen und Schüler, die nicht im Tennental sind, müssen ihr erlerntes Wisen in der darauffolgenden Wochen an die anderen weitergeben. Das verspricht spannend zu werden.

Der Förderverein unterstützt dieses Projekt mit einem Zuschuss für Verpflegung und zur Deckung der Fahrtkosten.

(Karlheinz Bethke)


In diesem Frühjahr haben im Rahmen eines sogenannten SE-Projektes nacheinander drei Gruppen der Klasse 8c der Jerg-Ratgeb-Realschule Herrenberg im Tennental mitgearbeitet. Dies ist der Bericht der verantwortlichen und begleitenden Lehrerin.

Im neuen Lehrplan soll das SE-Projekt einen festen Platz haben. SE, das steht für soziales Engagement. Die 8c hat mit ihren Lehrerinnen sowie Klassenlehrer Herrn Bethke dieses Projekt in diesem Jahr in Angriff genommen. Nachdem die „Tennentaler“ uns freundlicherweise die Möglichkeit gegeben haben, dieses Projekt bei ihnen durchzuführen, haben wir uns sehr gefreut. In der 7. Klasse haben wir schon für unser Gartenprojekt die Jungpflanzen – vor allem Salat, Kohlrabi und Tomaten – vom Tennental geholt und erfolgreich angebaut und vermarktet.

Die Schülerinnen und Schüler wurden in Gruppen eingeteilt und arbeiten – so gut sie können – je eine Woche in den verschiedenen Werkstätten mit. Jeder hat eine Nische gefunden, sei es in der Landwirtschaft, im Garten, in der Bäckerei, in der Schreinerei und im Metallbereich.

Einigen von uns liegt das praktische Arbeiten mehr als der eher theoretische Stoff in der Schule, bei anderen ist es umgekehrt. Auf jeden Fall hat uns dieses Projekt um viele Erfahrungen reicher gemacht und dafür wollen wir uns bei allen Tennentalern herzlich bedanken.

Hier einige Stellungnahmen einzelner Mädchen und Jungen:

Simon und Benjamin: Anfänglich war das Ausmisten schon gewöhnungsbedürftig, aber das körperliche Arbeiten und das Arbeiten an der frischen Luft waren toll.

Sarah und Nina: Uns hat der gute Zugang zu den Betreuten gefallen und die Disziplin, die in der Schreinerei herrscht.

Michi, Micha, Tim: Es war echt super. Die Arbeit war sehr abwechslungsreich, wir fühlten uns herzlich willkommen. Dass wir richtig Verantwortung hatten, hat uns sehr imponiert. Ebenso haben uns die Gedichte von Markus sehr beeindruckt.

Thomas: Ich habe viel gelernt. Ich durfte schweißen und schmieden. Es war ein gutes Gefühl zu merken, dass man tatsächlich eine Hilfe war. Besonders beeindruckt hat mich auch, dass ich von den Betreuten gelernt habe.

Jenny und Mareike: Unsere anfänglichen Bedenken, wie das wohl werden wird waren absolut unnötig. Man gehörte einfach dazu.

Einige Jungen können sich vorstellen, ihren Zivildienst im Tennental zu leisten. Auch die Atmosphäre in der Mittagspause in der Familie wurde gelobt. Man sei sich vorgekommen, als gehöre man ganz selbstverständlich dazu.
Wir Lehrerkräfte wollen natürlich nicht versäumen, uns zu bedanken. Auch wir hatten bei unseren Kurzbesuchen immer das Gefühl, willkommen zu sein. Es war schön, in strahlende Gesichter zu schauen und zu erleben, dass unsere Klasse mit diesen neuen Erfahrungen einen wichtigen Schritt in Richtung erwachsen werden machen kann. Auch von unserer Seite ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die die Realisierung dieses Projektes möglich gemacht haben.







Projekt der Klassen 7c und 8c des Jahrganges 2005/2006

 

betreuender Lehrer: Hans-Peter Krafft




Die Klassen haben die riesige Betonwand im Öko-Garten künstlerisch neu gestaltet.

Für dieses Projekt sind Materialkosten in Höhe von 1.983 € angefallen. An Spenden sind 1.333 € zusammengekommen. Der Förderverein hat den Restbetrag in Höhe von 650 € bezuschusst.






Hinter der Jerg-Ratgeb-Realschule befindet sich seit einiger Zeit ein Ökogarten, verwaltet von den Schülern der Sportklasse 7c. Einen Haken hat die schöne Gartenidylle jedoch: Die grauen Betonwände ringsum sind alles andere als schön anzuschauen. Um das zu ändern, bemalen die Sportklässler die Wände mit bunten Motiven. Ob Schüler, Eltern, Lehrer oder Ehemalige: Alle helfen tatkräftig mit.

Maike Löffelhardt kann nicht mehr warten: „Mich juckt's in den Fingern, ich fang jetzt an", verkündet sie, schnappt sich Farben und Pinsel, klettert flugs auf das Gerüst und beginnt den grauen Beton mit einem bunten Motiv zu bemalen. Eine goldgelbe Mohnblume soll es werden. Die 31-jährige Erzieherin ist wie ihre Zwillingsschwester Anke eine ehemalige Schülerin der Jerg-Ratgeb-Realschule. Beide wurden damals unterrichtet von Kunstlehrer Hans-Peter Krafft. Eine tiefe Freundschaft hat sich zu ihrem Lehrer entwickelt, und das ist bis heute so geblieben: Ehrensache also, dass die künstlerisch begabten Zwillinge mithelfen, wenn es heißt, den drögen Mauern Leben einzuhauchen.

Die hässlichen grauen Wände passten so gar nicht zu dem schönen Garten. Es wurde Zeit, dass etwas gemacht wird. Jetzt erstrahlen sie in neuem Glanz: Die bunten Wandmalereien ergänzen die Gartenatmosphäre stimmungsvoll. Mannshohe Blumen und saftiges Gemüse schmücken nun die Wände. Die Tomate ist das Logo des Ökogartens. Klar, dass auch sie nicht fehlen darf.

Viel haben die Schüler der Sportklasse 7c selbst gemalt, wie zum Beispiel die beiden lebhaften Streif- und Karomuster. Um den Werken den letzten Schliff zu verleihen, hat zum Schluss noch ein Profi den Pinsel angesetzt: Aus der Feder von Kunstlehrer Hans-Peter Krafft stammen die Konturen, welche das Bild plastischer erscheinen lassen.

Die Eltern und Geschwister der Schüler haben sich ebenfalls nicht lumpen lassen. Eine Collage mit allerlei frischem Gemüse ist das Werk einer künstlerisch begabten Mutter. Die Zehntklässlerin Judith Stahl, deren Geschwister die Sportklasse besuchen, hat ein Gartenmotiv und Comic-Stil entworfen: Eine fliegende Tomate gießt glückliche Blumen.

Bevor die heitere Pinselei losgehen konnte, mussten die verdreckten Wände erst einmal mit einem Hockdruckreiniger gründlich abgespritzt werden. Das Vorstreichen haben die Kinder selbst übernommen. Einen ganzen Tag lang haben sie von morgens bis abends eifrig die Grundierung aufgetragen. Und das gleich zweimal. Zuvor musste jedoch noch ein Gerüst angeschafft werden. Denn die Betonplatten sind hoch und die Schüler klein.

Gefunden wurde das Gerüst bei einer Herrenberger Malerwerkstatt. Zu vergünstigten Preisen hat diese es aufgebaut und wird es den Schülern so lange überlassen, wie es gebraucht wird. Mit all den Farben und all der Ausrüstung ist die Malaktion ein teurer Spaß. Großzügige Spenden von Familien, Freunden und Bekannten der Schüler haben jedoch dafür gesorgt, dass die Kosten von etwas mehr als 1 000 Euro wieder hereingekommen sind.

Für Anke Löffelhardt ist die Malerei Entspannung pur. „Da oben auf dem Gerüst kann man mal abschalten, zur Ruhe kommen", erklärt die gelernte Grafikdesignerin. Eine beruhigende Wirkung erhofft man sich von den Gemälden. Vom Entwurf bis zum fertigen, 2,5 auf 2,5 Meter großen Wandgemälde ist es ein weiter Weg, weiß Kunstlehrer Hans-Peter Krafft. „Die kleine Vorlage vom Papier auf diese Größe zu übertragen ist nicht leicht", erläutert er. „Aber so entsteht immer etwas Neues und Unvorhergesehenes."

 

Mit Kreide werden die Motive auf dem grauen Beton vorgezeichnet. Die Vorlagen stammen entweder aus der Feder der Schüler oder sie sind von Postkarten übernommen. Eines ist sogar dem Stil Andy Warhols nachgeahmt. Verschiedene Techniken können dann beim Malen zum Einsatz kommen, erklärt Hans-Peter Krafft „Es ist für jeden etwas dabei, einfache Malerei oder auch Schwierigeres." So können auch Kinder, die sonst selten einen Pinsel in der Hand haben, schöne Bilder auf die Wände zaubern.

Die Schüler sind stolz auf ihre Leistung. In einer kleinen Ecke wollen sie ganz unauffällig und bescheiden ihre Namen verewigen. „Die Kinder identifizieren sich sehr mit dem Projekt", erzählt ihre Klassenlehrerin. Nur eines trübt die Freude am Malen ein wenig: Die Schüler sprühen nur so vor Ideen - doch es gibt nur so wenig Platz, um sie zu verwirklichen.


(Hans-Peter Krafft)

- der Klasse 7e des Jahrganges 2005/2006 -

 

- Betreuende Lehrer: Frau Sauter und Herr Becker -



Kurzbeschreibung des Schullandheim – Aufenthalts der Klasse 7e mit Herrn Becker und Frau Sauter

Ort

Das Schloss Rechenberg liegt sehr idyllisch in dem kleinen Ort Rechenberg oberhalb des Jagsdtals zwischen Ellwangen und Crailsheim. Rechenberg ist ein kleiner Ort, wo es außer einem Landmaschinen – Handel keine Läden gibt.
Die Jugendherberge ist untergebracht in der Burg, die ca. 500-600 Jahre alt ist.

Die Schülerinnen und Schüler waren in 4-8 Bett- Zimmern untergebracht. Es gab einen Küchendienst, der jeden Tag von 4 Schülern/innen gemacht werden musste.

Wir hatten uns auch deshalb für diese Jugendherberge entschieden, weil sie ein erlebnispädagogisches Programm anbietet, aus dem man einzelne Aktivitäten auswählen kann, die dann von jungen Sozialpädagogen/innen organisiert und begleitet werden. Wir haben uns Survival und Funkorientierung ausgewählt.

Zeitplan

Mo. 12.6. Anreise; Zimmerverteilung und einräumen, Betten beziehen, Umgebung erkunden; Spiele; Nachtwanderung

Di. 13.6. ganztägig : SURVIVAL; lesen, basteln, Sport, schreiben

Mi. 14.6. ganztägig: Rothenburg ob der Tauber

Do. 15.6. Busfahrt zum Jagdfalkenhof; Sport- und Spieltag TT-Turnier; Grillen

Fr. 16.6. Wandern nach Ellwangen; Stadtbummel, Wellenbad; Kino

Sa. 17.6. Funkorientierung; Unter der Erde; T-Shirts entwerfen, basteln, schreiben

So. 18.6. Badesee; packen / vorbereiten; Abschlussabend

Mo. 19.6. Zimmer aufräumen, fegen, Zimmerkontrolle; Heimfahrt

Funkorientierung
Ausgebildet in der Handhabung von Karte und Kompass bestand die Aufgabe der TeilnehmerInnen darin, aufgeteilt in zwei Gruppen auf unterschiedlichen Wegen zu einem vorgegebenen Zielpunkt zu kommen. Der Haken an der Sache war, dass die Gruppen jeweils das Kartenstück der anderen Gruppe hatten und deren Weg kannten. Somit mussten sich jetzt die Gruppen ausgerüstet mit Funkgeräten gegenseitig ihren Weg lotsen. Bei dieser Aktion war ein hohes Maß an Kommunikationsfähigkeit gefragt.

Survival — Überleben in der Natur
Ein Tag voller Abenteuer: Aus dem "Nichts" Gebrauchsgegenstände bauen, Feuermachen ohne Feuerzeug und Streichhölzer, knifflige Aufgaben lösen, Abseilen und der Aufbau einer Seilbrücke, waren angesagt.

Der Klasse hat das ganze viel Spaß gemacht. Da das Programm sehr abwechslungsreich war, war für jeden etwas dabei. Außerdem spielte das Wetter mit!

Der Förderverein sponsert der Klasse für professionelle Präsentationen im Rahmen des Notebook-Unterrrichts eine Funkmaus.

(Frau Sauter und Herr Becker)


Burg Rechenberg bei Crailsheim


Vor der Burg im Sonnenschein


Untergebracht in 6-8 Bett Zimmern


Freizeitbeschäftigung


Freizeitbeschäftigung


im Kriminalmuseum


Mit Asche, Stroh und Holze wurde im Survivaltraining erfolgreich Feuer gemacht


Das Survivaltraining beinhaltete auch das Abseilen von einer etwa 4 Meter hohen Mauer


Flugvorführungen im Jagdfalkenhof


Einfahrt ins Besucherbergwerk Wasseralfingen "Tiefer Stollen"


Am Badesee werden die Mädchen geärgert


Die tolle Zeit im Schullandheim ist leider schon zu Ende

- der Klasse 8d des Jahrganges 2006/2007 -

 

- Betreuende Lehrer: Frau Susanne Maier-Haag -



Am Montag 20. November, dem Jahrestag der Verabschiedung der Kinderrechtskonvention durch die UNO, veranstaltete die Klasse 8d der Jerg -Ratgeb - Realschule Herrenberg einen Aktionstag zum Thema Kinderrechte.
Unter dem Motto „Straßenkind für einen Tag“ informierten die SchülerInnen vor der Stiftskirche in Tübingen durch einen Informationsstand über Kinderrechte und deren Missachtung. Sie führten aber auch typische Arbeiten von Straßenkindern durch:
Schuhe putzen, Autoscheiben-Reinigen, Bücher verpacken, Verkauf von Gebäck im Bauchladen.
Dieses Projekt gehört zu dem TOP SE der Realschule und wurde im Unterricht zuvor intensiv vorbereitet.
Es war ein wichtiges Anliegen an einem Tag in die „Haut eines Straßenkindes“ zu schlüpfen; dieser „Sichtwechsel“ wurde bewusst in Tübingen durchgeführt, da hier die SchülerInnen eher den Rollenwechsel durchleben konnten.
Mit großem Engagement beteiligten sich die Schüler und Schülerinnen an der Aktion. „Wir führen diese Aktion durch, um darauf aufmerksam zu machen wie wenig die Rechte der Kinder in anderen Ländern gelten“, so lautete eine Schüleräußerung, oder “Was wir hier lernen ist wichtig für unser ganzes Leben“. Eine weitere Schülerin äußerte sich „Ich möchte eine Veränderung für die Straßenkinder erreichen“ Es war ihnen aber auch ein wichtiges Anliegen Geld für ein Projekt von „terre des hommes“ zu sammeln, damit peruanische Kinder grundlegende Bildungschancen erhalten. Für das Projekt „Manthoc“ in Lima, Peru konnten 484,16€ überwiesen werden.
Die Lernerfahrungen der Achtklässler ist sicher eine wichtige Bereicherung, die sie noch lange begleiten wird.

Der Förderverein hat die Fahrtkosten für dieses Projekt übernommen. Somit konnte der gesamte gesammelte Betrag dem Projekt "Mantoc" zur Verfügung gestellt werden.

(Susanne Maier-Haag und Sarina Blumenhagen)



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