Schulprojekte
Hier sind Projekte aufgeführt, die nicht einzelnen Klassen oder Fachbereichen zugeordnet sind, sondern eher für die gesamte Schule gelten.

Die Sportklasse machte Trockenübungen mit Meerestieren GB-Foto: Vecsey
Das Wetter war an diesem Abend bei weitem nicht so gut wie die Stimmung in der Sporthalle der Jerg-Ratgeb-Realschule in Herrenberg. Glückliche Gesichter, denen man die vorhergegangene Spannung nicht mehr ansieht, strömten gegen 22 Uhr hinaus in die Nacht, als der abwechslungsreich gestaltete Festakt gerade zu Ende gegangen war.
Der große schwarze Vorhang in der Mitte der Markweghalle in Herrenberg mit dem blau-gelb-roten Logo der Schule deutete bereits darauf hin, dass an diesem Abend etwas Besonderes passieren würde. Fünf gelbe Sterne, die die Buchstaben A bis E trugen, flankierten ihn und setzten den Rahmen für die festliche Kulisse. Die Abschlussfeier des Jahrgangs 18/19 der Jerg-Ratgeb-Realschule begann. Mit tosendem Applaus wurden die 127 Absolventen der Abschlussklasse 2019 von den anwesenden Gästen begrüßt, als sie zur Filmmusik von Indiana Jones über den roten Teppich zu ihren Stühlen liefen. „Diesen letzten Gang sollt ihr mit Stolz antreten", richtete Rektor Alexander Riegler seine Worte an die Schüler, „Ihr seid ein Jahrgang mit ganz großem Herzen, und ihr habt Spuren an dieser Schule hinterlassen.
Das werdet ihr auch draußen.
"Ihr seid ein Jahrgang mit ganz großem Herzen" Alexander Riegler
Anschließend wandte er sich an die Eltern der Schüler und würdigte deren Unterstützung und das in die Schule gesetzte große Vertrauen. Mit einem anhaltenden Applaus bedankten sich die - Schüler bei ihren Eltern. Der nächste Dank galt der erfolgreichen Arbeit der Klassenlehrer der Abgangsklassen, die gemeinsam mit ihren Schülern wieder einmal einen hervorragenden Abschluss erreicht hatten. Zum Schluss seiner Eröffnungsrede gab der Rektor der JRS den Schülern noch eine Zahl mit auf den Weg: 86 400. Ein Geschenk, das jeder täglich von neuem erhält. 86 400 Sekunden hat jeder einzelne Tag. Mit dem Hinweis, mit diesem kostbarsten aller Geschenke sorgsam umzugehen und es gut zu nutzen, leitete er zum zweiten Teil des Abends über.
Untermalt vom eigenen Schulorchester der SieBand, präsentieren die fünf Abschlussklassen ihre Beiträge. Die Zuschauer freuten sich über das kreative und abwechslungsreiche Programm, das ihnen geboten wurde. Vier Klassen stellten sich in witzigen und visuell vielschichtig umgesetzten, selbst produzierten Filmen vor. Die Gäste erfreuten sich an den kleinen Anekdoten und den Geschichten der Beiträge. Live eingesungen und mit Gitarrenbegleitung zeigte die Sportklasse mit einem Augenzwinkern und einem Strauß an bunten Kostümen Auszüge aus ihrem Repertoire.
Jede der einzelnen Darbietungen wurde mit einem langen Applaus belohnt. Zwischen diesen Beiträgen hatte das Festorganisationsteam die Reden der Elternvertreterin und der beiden Schülervertreter Johanna Kamann und Jeremy Arlt eingestreut. Mit Witz und Charme sorgten sie für kurzweilige Unterhaltung.
Der Höhepunkt des Abends, die Vergabe der Zeugnisse und Ehrungen, wurde geschickt in zwei Blöcke aufgeteilt. Im ersten Teil sammelten sich alle Schüler an ihren Klassensternen und empfingen dort von ihren Klassenlehrern die Zeugnisse. Zur Vergabe der Belobigungen und Preise im zweiten Teil wurden die Schüler namentlich aufgerufen. Mit Freude verkündete Alexander Riegler die beachtliche Anzahl von 27 Belobigungen. Preise mit einem Notendurchschnitt von 1,9 und besser durften entgegennehmen: Charlotte Bauer, Robin Schmid, Nadine Henne, Lena Aüdig, Sina Schaitel, Floriane Gschwendtner, Nancy Stangl, Greta Lämmle, Marco Vranjes, Nadine Schäberle, Lara Braitmaier, Benjamin Merkt, Moritz Schwer, Chiara Krauß, Kevin Lauer und Sven Zimmer. Die drei Schulbesten waren Veit Lamers, Elin Yola Feil und Joelle Kegreiß. „Ihr habt allen Grund, happy zu sein", erklärt Riegler nach diesem feierlichen Akt, „daher bekommt jeder zur Musik von 'Happy' eine Rose der Anerkennung." Mit einer letzten Danksagung ui'id dem Lied „The Final Countdown" endete der Abend.
(Artikel erschienen am 15.07.2019 im Gäubote Herrenberg. Wir danken der Redaktion des Gäubote für die freundliche Genehmigung des Nachdrucks. Siehe auch www.gaeubote.de).
Vortrag eines ehemaligen Herionabhängigen
verantwortlicher Lehrer: Dominik Haug
Die Sucht- und Drogenprävention ist einer der Pfeiler der Präventionsarbeit an der Jerg-Ratgeb- Realschule Herrenberg. Für uns sind ein präventiver Umgang mit dem Thema Sucht und die Gefahren von legalen und illegalen Drogen ein Bestandteil unseres Erziehungsauftrages.
Am 06.02.2019 war vom Verein „Getaway“, einem Verein von ehemaligen Drogenabhängigen aus München, der sich ganz der Drogenprävention verschrieben hat, Herr Golfidis zu Gast bei allen unseren 9. Klassen. Nach eigenen Angaben war Herr Golfidis mehr als 15 Jahre lang Heroinabhängig, bevor er durch einen Entzug den Weg in eine drogenfreie Zukunft geschafft hat. Herr Golfidis beschrieb den Schülerinnen und Schüler äußerst eindrücklich, wie sein Weg in das Drogenmilieu aussah, wie er als Mitglied einer Jugendgang im Ghetto aufwuchs und aufgrund welcher äußeren und persönlichen Faktoren er der Sucht schließlich verfallen ist. Er zeigte anhand seiner eigenen (Familien)-Biographie auf, welche zerstörerischen Kräfte die Abhängigkeit von Drogen in seinem Umfeld hatten und welche Schicksale mit dem Verlust des Lebens durch eine Überdosis Heroin einhergehen. Herr Golfidis stellte auch seine Bücher vor, welche u.a. von seinem Leben erzählen. Sein erstes Buch „Der Heroin- Schuster“ wurde unmittelbar nach Herr Golfidis‘ Besuch für die Mediothek angeschafft. Es war ein sehr eindrücklicher Vortrag, den Herrn Golfidis aus seinem Leben den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern der 9. Klassen und den Schülern der Stufe 9 mitbrachte. Eindrücke, welche der Arbeit von Herrn Golfidis Respekt zollen. Aber auch Eindrücke, welche zum Nachdenken anregen, denn Drogen sind allgegenwärtig. Ob diese legaler Art oder illegaler Art sind.
Wir danken dem Förderverein ganz herzlich, dass er den Besuch Herrn Golfidis‘ möglich gemacht hat.
Eine Schülerin zum Vortrag:
„Ich fand es sehr beeindruckend, wie seine Lebensgeschichte war und er nie aufgehört hat, zu kämpfen. Er hatte immer den Glauben, nie aufzugeben und jetzt hat er sein Ziel geschafft. Ich finde, seine Geschichte war das beste Beispiel zu sehen, wie schlecht Drogen sind“.
(Dominik Haug)
Tagesbericht Konzentrationslager Dachau
verantwortliche Lehrerin: Susanne Kleiter
Tagesbericht Konzentrationslager Dachau
Wieder einmal stand im November, der alljährliche Besuch der Gedenkstätte in Dachau, der zehnten Klassen der JRS- Herrnberg an. Doch mit einem vergnüglichen Klassenausflug hatte die Exkursion eher wenig zu tun. Um 6.15 Uhr haben wir uns alle an der Berliner Straße getroffen. Nach einer drei stündigen Busfahrt kamen wir in Dachau an. Um 10Uhr begann der Rundgang. Zuerst zeigte die Führerin uns das Gelände auf einer Karte. Das Gelände war in zwei Abschnitte unterteilt. In dem größeren Teil lebten die 2000 SS-Männer und in dem engeren Teil die bis zu 78.000 Inhaftierten.
Die Führerin zeigte uns den Empfang der Juden, und die verschiedenen Stationen welche die Inhaftierten durchlaufen mussten.
Die Baracken in denen die Inhaftierten früher lebten, existieren heute nicht mehr.
Sehr bewegend und erschreckend waren auch die Gaskammern und vor allem die Krematorien, in denen die Leichen verbrannt wurden, da diese im Originalzustand erhalten sind. Während die Gaskammern nie benutzt wurden (warum ist bis heute ungeklärt), waren die Krematorien ständig in Betrieb, da es aufgrund von Überanstrengung, Krankheiten und Erschießungen viele Tote gab. In diesem etwas abseits gelegenen Bereich befinden sich auch viele Mahnmale und Gedenkorte der evangelischen, katholischen und russisch-orthodoxen Kirche, sowie eine Jüdische Gedenkstätte. Die Informationen waren sehr interessant, aber zu umfangreich, um alles in der kurzen Zeit aufzunehmen.
Um 13 Uhr fuhren wir wieder zurück nach Herrenberg.
Meiner Meinung nach war diese Exkursion sehr interessant. Es ist wichtig, dass wir unsere Geschichte kennen. Die Gedenkstätte zeigte genau das sehr deutlich. Nicht zuletzt durch das beeindruckende Denkmal am ehemaligen Appellplatz, das aus einem aus Menschen geflochtenen Stacheldrahtzaun und einer Gedenktafel mit den Worten „Nie wieder“ in fünf verschiedenen Sprachen besteht.
Alles in allem war es sehr eindrücklich das ehemalige KZ vor Ort zu besichtigen und wir sind froh diesen Ausflug unternommen zu haben.
(Susanne Kleiter)
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
Bericht über die Englandfahrt der 9er-Klassen
vom 08. bis 15. Juli 2018
betreuende Lehrkräfte: Silke Krämer, Helga Forster, Sebastian Gleffe
Wie jedes Jahr fand auch in diesem Schuljahr wieder die Englandfahrt an unserer Schule statt: 46 Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse hatten die Möglichkeit England kennen zu lernen.
Die Reise begann mit einer langen Busfahrt von Herrenberg durch den Eurotunnel auf die Insel. Dort besuchten wir zunächst London. Die uns nur aus den Schulbüchern oder vom Fernsehen bekannten Sehenswürdigkeiten wie das London Eye, die Tower Bridge oder Big Ben, konnten wir durch eine Bootsfahrt auf der Themse aus der Nähe betrachten und beeindruckten uns alle sehr. Aber auch der Hyde Park, der Buckingham Palace und die Oxford Street kamen sehr gut bei uns Schülern an.
Nach einem anstrengenden und vor allem aufregenden Tag durften wir nach weiteren 4 Stunden im Bus das erste Mal unsere Gastfamilien kennenlernen.
Am nächsten Morgen waren wir alle ausgeschlafen und konnten in einen weiteren erlebnisreichen Tag starten. Zuerst besuchten wir ein Museum in Radstock und anschließend wurden wir durch die Stadt Bath geführt, alles natürlich auf Englisch.
Am Mittwoch standen die Kathedrale von Wells und eine Wanderung zur bekannten Cheddar Gorge auf dem Programm. Das schöne Wetter ermöglichte uns sogar einen Ausflug an den beliebten Weston Beach.
Der Besuch des Weltkulturerbes Stonehenge und der Tag in Bristol rundeten die Englandfahrt gelungen ab.
Wir möchten uns alle herzlich beim Förderverein bedanken, der uns seit Jahren mit großzügigen Spenden unterstützt. Außerdem geht unser Dank an unsere Begleitlehrer Frau Krämer, Frau Forster und Herr Gleffe, die uns diese Reise ermöglicht haben. Zurückblickend können wir alle von einer schönen Zeit sprechen, die von vielen Erlebnissen und Erinnerungen geprägt ist.
(Jule Bandow, Joelle Kegreiß, Klasse 9c)
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
Workshop zum Bau eines Jugger- Spielsets für die JRS
verantwortlicher Lehrer: Dominik Haug
Am 09.06.2018 haben sich Schülerinnen und Schüler aus den 8. & 9. Klassen zusammen mit Frau Bahlinger und Herrn Haug sowie dem externen Dozenten Fabian Gmeiner ganz dem Bau eines Jugger- Spielsets gewidmet. Von 9.30 Uhr bis 16.00 Uhr wurden unzählige Rollen Klebeband, spezielle Fieberglasstangen sowie Schaumstoffe zu sogenannten Pompfen, Ketten und Schilden zusammengebaut. Das Spielset wird in der Gewaltprävention der JRS einen festen Platz einnehmen. Es war ein toller Workshop, bei dem wir viel über Jugger und den Bau von Jugger- Spielgeräten gelernt haben.
Wir danken dem Förderverein wir die Unterstützung zum Bau unseres eigenen Jugger- Sets ganz herzlich!!!!
(Dominik Haug, Präventionslehrer)
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
Bericht zur Neugestaltung der JRS-Eingangshalle
verantwortlicher Lehrer: Alexander Riegler
Während der Sommerferien 2017 hat sich einiges an der JRS getan. Die Planungen hingegen dauerten das gesamte Schuljahr 2016/17 an. Hinter den Kulissen waren eine Vielzahl von Personen an der Planung und Umsetzung der Neugestaltung beteiligt.
Die SMV und deren Mitglieder waren maßgeblich an der Ideenfindung beteiligt. Unterstützt von der Schulleitung wurde ein Grobkonzept entworfen, dass dann mit den Profis von Architare weiterentwickelt wurde. Neben kleineren baulichen Maßnahmen wurde ein komplett neues Farbkonzept und eine moderne, sehr hochwertige Inneneinrichtung beschlossen.
Zu Beginn der Sommerferien traten dann Eltern, Lehrer und und Schulleitung an, um den Plan in die Tat umzusetzen. Nach drei Tagen waren die Malerarbeiten abgeschlossen. Der Dank gilt allen Beteiligten, insbesondere unserem fleißigen Hausmeister Uwe Neudeck, der die Streichaktion geleitet hat.
Ende der Sommerferien kamen die Möbel und die neue Bäckertheke. Abgerundet wurde das Konzept durch die neue Bepflanzung der Eingangshalle.
Die Neugestaltung war sehr kostspielig und konnte nur dank der finanziellen Unterstützung durch den JRS-Förderverein so umgesetzt werden. Vielen Dank für die Unterstützung.
(SMV)
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
Über diesen Link von smile.amazon können Amazon-Käufer für den Förderverein zu spenden. Über sein Programm „smile.amazon“ spendet Amazon pro Einkauf 0,5% des Einkaufspreises. Das mag vielleicht nicht viel erscheinen und doch ist es für den Förderverein eine weitere Möglichkeit, zusätzliche Spenden zu erhalten.
Diese Spende wird vom Shop jedoch nur gewährt, wenn die Einkäufe über smile.amazon.de gestartet werden. Am einfachsten geschieht dies, dass amazon über den Link von der Homepage des Fördervereins gestartet wird. Dies ist also der "kleine Preis" des Kunden für die Gewährung der Spende. Die Schülerinnen und Schüler der Jerg-Ratgeb-Realschule Herrenberg freuen sich sehr, wenn Sie bei Ihren Internet-Einkäufen jedesmal diesen kleinen Umweg gehen.
Als Internet-Shop-Kunde haben Sie beim Shopeinkauf über smile.amazon.de keinerlei finanziellen Nachteile.
Wenn smile.amazon aktiviert ist, wird dies in der Kopfzeile von Amazon angezeigt. Somit weiß man jederzeit, dass 0,5% vom Umsatz als Spende an den Förderverein abgeführt werden.
Der Förderverein wird sich freuen, wenn möglichst viele Eltern diesen Einstieg in Amazon nutzen und somit ein signifikantes Spendenvolumen für die Schülerinnen und Schüler der Jerg-Ratgeb-Realschule generieren.
Gut zu wissen:
- Die Spendenzuweisung an den Förderverein ist nur über smile.amazon möglich.
- Bei weiteren Bestellungen bitte wieder smile.amazon auswählen. Zu sehen ist die übliche Willkommensseite von Amazon und der Schulförderverein bleibt ausgewählt. Unter dem Suchfeld gibt es einen kleinen Hinweis (ausgewählt: Förderverein der Jerg-Ratgeb-Realschule Herrenberg e.V.)
- Sollte unser Förderverein nicht ausgewählt sein, dann "Ausgewählt: ....." anklicken und unseren Förderverein auswählen. Im Suchfeld z.B. "jerg" eingegeben, Suche starten und unseren Förderverein auswählen.

Die Polizeibeamten Gerhard Puscher und Frank Hinner (rechts) weihen die Schüler ein GB-Foto: Holom
Der Gesamtelternbeirat der Herrenberger Schulen organisiert Freiwillige, die neue Fünftklässler in den ersten beiden Wochen des neuen Schuljahres auf ihrem neuen Schulweg begleiten. „Sie sollen den Schulweg selbstständig und sicher bewältigen können", erläuterte Veronika Gerlach, stellvertretende Vorsitzende des Gesamtelternbeirats.
Mit Weste und Notfallkarte ausgestattet, werden sich die Begleiter im September mit den neuen Fünftklässlern auf den Weg zu deren neuen Schulen machen. Vorab trafen sich die Teilnehmer des Projektes Schulradler an der Herrenberger Aischbachhalle, um sich gegenseitig kennenzulernen, die Fahrräder auf Verkehrssicherheit zu überprüfen und schon einmal den zukünftigen Heimweg zu befahren. Das Projekt, das bereits zum dritten Mal stattfindet, ist eine Initiative der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen (AGFK) und wird von Vanessa Scholz, Vorsitzende des Gesamtelternbeirats und deren Stellvertreterin Veronika Gerlach organisiert. Sowohl das Polizeipräsidium Ludwigsburg als auch der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club unterstützen die Schulradler.
Helm und Bremsen sind wichtig
Beim Fahrradsicherheitstraining informierten Gerhard Puscher und Frank Hinner vom Polizeipräsidium Ludwigsburg die Kinder darüber, dass der Helm beim Fahrradfahren das Wichtigste sei und dass sie regelmäßig ihre Bremsen überprüfen sollten. Zudem erklärten sie, worauf es ankommt, wenn man in einer großen Gruppe unterwegs ist. Im Anschluss wurden die Fahrräder überprüft. Und wer wollte, durfte in einem kleinen Parcours aus Hütchen üben mit dem Fahrrad Hindernissen auszuweichen. Zum Abschluss machten sich die Teilnehmer mit einigen Begleitern auf den Heimweg, um diesen schon mal kennenzulernen. Eine Gruppe wurde dabei von den beiden Polizisten begleitet.
In diesem Jahr haben sich fast 40 Schüler bei den Schulradlern angemeldet. „Es geht uns darum, dass die Fünftklässler selbstständig und sicher zur Schule gelangen", erklärte Veronika Gerlach. Außerdem sollen Elterntaxis und damit der Verkehr an den Schulen reduziert werden. Wichtig sei es zudem, den Eltern zu vermitteln, dass ihre Kinder sicher zur Schule und wieder nach Hause gelangten. „Wir sind zufrieden und haben das Gefühl, es kommt gut an", kam Gerlach auf die durchweg positiven Rückmeldungen der Eltern zu sprechen.
Begleiter fehlen
Bisher haben sich 15 Begleiter für das Projekt gemeldet, allerdings fehlt den Schulradlern besonders für Affstätt, Jettingen, Mönchberg, Nufringen und Oberjesingen wertvolle Unterstützung. Darum können sich Interessierte bis Mitte August beim Gesamtelternbeirat der Herrenberger Schulen melden. Alle Begleiter bekommen eine theoretische und praktische Einweisung und sie werden mit einer Sicherheitsweste und einer Notfallkarte ausgestattet. In der Regel beginnt der Unterricht um 7.40 Uhr und endet entweder um 12 Uhr beziehungsweise 12.10 Uhr oder um 13 Uhr. Eine besondere Herausforderung stelle der erste Schultag dar, da die Schulen alle zu unterschiedlichen Zeiten mit dem Unterricht beginnen.
Wer Interesse hat die neuen Fünftklässler des Markwegschulzentrums von Montag, 11. September, bis Freitag, 22. September, morgens und mittags auf ihrem Schulweg zu begleiten, kann sich unter der Adresse
(Artikel erschienen am 26.07.2017 im Gäubote Herrenberg. Wir danken der Redaktion des Gäubote für die freundliche Genehmigung des Nachdrucks. Siehe auch www.gaeubote.de).





























