Lärmampeln für entspannteres und stressfreieres Arbeiten

- betreuende Lehrerinnen Gudrun Fischer und Helga Forster -
 

 

Wir alle wissen, dass Lärm u.a. stark gesundheitsschädigend ist. Auch hyperaktives Verhalten, Gedächtnisbeeinträchtigung, Gewalt und nicht zuletzt Hör- und Kommunikationsbeeinträchtigung können Folge von Dauerlärm sein.

Dagegen wollen wir etwas tun!

 

kuntu - RTYTHMUSTHEATER

 

So konnten unsere Schüler der Klassen 5 und 6 mit Hilfe finanzieller Unterstützung durch den Förderverein schon am 25. Februar 2010 etwas Besonderes erleben.

Mary Ann Fröhlich, Hansjörg Ostermayer und Chris Portele von der Gruppe „Kuntu“ aus Tübingen zeigten, dass Lärm nicht gleich Lärm ist. Sie haben unsere Schüler mit afrikanischen Trommelmärchen auf spielerische Art und Weise „zuhören“ und „Stille“ bewusst erfahren lassen.


Lärmampeln

 

Seit März 2010 setzen mehrere Kollegen eine Lärmampel (eine Leihgabe des Kreismedienzentrums Böblingen) in ihrem Unterricht ein. Mit Erfolg. Die Lärmampel wird von den Schülern sehr positiv aufgenommen. Schüler werden auf Lärm sensibilisiert.

Ein allgemein entspannteres, stressfreies und konzentriertes Arbeiten wird möglich.

 

So entstand der Wunsch unserer Schule eigene Lärmampeln anzuschaffen.

Auch hier unterstützte der Förderverein durch die sofortige finanzielle Hilfe unser Vorhaben. 5 Lärmampeln konnten nun angeschafft werden.

 

Wir möchten uns noch einmal an dieser Stelle recht herzlich für die schnelle und unbürokratische Hilfe bedanken.


Was ist das Besondere an einer Lärmampel?

 

Mit Hilfe der Lärmampel wird eine angemessene Lautstärke-Einstellung für die gegebene Klassensituation vorgenommen.

 

Dabei gilt:

Die Ampel leuchtet grün, solange die eingestellte Geräuschstufe eingehalten wird. Wird der Geräuschlevel überschritten, blinkt die gelbe Lampe als Warnung. Wenn die Lautstärke dann ca. 15 Dezibel über der eingestellten Stufe liegt, schaltet die Ampel auf Rot. Je nach Einstellung kann jetzt auch eine Signalsirene ertönen.

 

Stufe entspricht ungefähr Dezibel 
entsprechende Tätgkeit
1 ca. 50 - 60 Stillarbeit
2 ca. 60 - 70 Leise Gespräche
3 ca. 70 - 80 Normales Gespräch
4 ca. 80 - 90 Sehr lautes Gespräch
5 ca. 90 - 100 Beginn der Schädigung des Innenohrs bei Dauerlärm
6 ca. 100 - 110 Schmerzgrenze
7 ca. 110 - 120 Gehörschädigungen sind möglich

 

 

(Gudrun Fischer und Helga Forster)

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