2017-11 Porschemuseum

Architektur des Porschemuseums

betreuende Lehrerin: Ilona Will

Am 10.11.2017 war es soweit – die BK-Modulgruppe machte sich zusammen mit Frau Will auf den Weg ins Porschemuseum nach Stuttgart. Im Mittelpunkt standen aber nicht die schnellen Autos, sondern die architektonische Meisterleistung des Museumsbaus, denn unsere Modulgruppe beschäftigt sich im Schwerpunkt mit Architektur.

So erfuhren wir in einer interessanten Führung, wie es den Architekten gelang, die Schnelligkeit, die mit der Marke Porsche assoziiert wird, in einem Gebäude umzusetzen. Die Architekten kontrastieren die Erfahrung der Enge mit der Weite und schufen so eine Dynamisierung. Ganz so, wie wenn man in einem Sportwagen sitzt und bei Tempo 200 die Landschaft nur so an sich vorbeifliegen sieht und der Ausschnitt, den man wahrnehmen kann, sich zu einem schmalen Streifen komprimiert und in die Länge ausdehnt.

Im Porschmuseum saugt der tiefergelegene Eingang mit seinem schlitzförmigen Eingangsbereich die Besucher ein und komprimiert alles im Foyer, auf dass sich dann im „Flieger“ – dem oberen nur auf drei Stützen ruhenden Stahlfachwerkraum - alles wieder weitet und den Ausstellungstücken Raum gegeben wird. Wussten Sie, dass die längste Rolltreppe Stuttgarts die Besucher nach oben bringt?

Während außen die glasähnliche Alufassade dominiert und ein Gefühl des Schwebens und der Leichtigkeit vermittelt – sind innen nur die Farben schwarz und weiß eingesetzt worden. Somit heben sich die ausgestellten Autos mit ihren Farben ab. Das eingesetzte Material Corian erlaubte den Innenarchitekten eine fast fugenlose Wandgestaltung. Außerdem erfuhren wir einiges über die Quelllüftung und die schallabsorbierende Decke.

Auffallend ist, dass es im Porschemuseum außen wie auch innen keinen einzigen rechten Winkel gibt!

Ausnahmsweise durften wir auch in den 4. Stock – der Lounge mit Partybereich und einem riesigen Vortragsraum für Gäste aus aller Welt. Hier ließ uns besonders die schräg angestellte Fensterfront einen Schritt zurückbleiben, da man fast den Eindruck gewinnen konnte, man falle nach unten, würde man sich zu weit nach vorne wagen.

Am Ende erhielt jede Gruppe einen Auftrag für die Schlusspräsentation – und somit war die Führung mit dem Titel „Teamspirit Architektur“ eine runde Sache.

Vielen Dank dem Förderverein an dieser Stelle für die Kostenübernahme der Führung – wir haben eine Menge gelernt und können dies nun bei unserer eigenen Museumsplanung verwenden.

(Das BK-Modul Architektur und Frau Will)

 

Die BK-Modulgruppe Architektur

Der Eingang

Über Headset erreichen uns die Erklärungen

Auf dem "Basement"

Die längste Rolltreppe

Im "Flieger" - dem Herzstück der Ausstellung